„The Boy Who Made Good“ von Mary Deasy ist ein stürmischer Roman, der sich um die zerfallende politische Kampagne von Ivor Kelly dreht, einem ehemaligen Wunderknaben und politischen „Golden Boy“ der verrückten und vergessenen Zwanzigerjahre. Ivors Leben entfaltet sich nicht im Licht besonnener Äußerungen, sondern im Glanz seines eigenen Traumes – einer außergewöhnlichen und glühenden Welt. Die Geschichte spielt in einer provinziellen amerikanischen Umgebung, wo Ehrgeiz mit Ernüchterung kollidiert und Liebe sich mit rücksichtsloser Politik verknüpft.
Im Jahr 1935 verstrickt sich Betsy, die für den Sommer aus dem College nach Hause kommt, in Ivors Kampagne für das Gouverneursamt. Um Ivor herum schwirren die Ambitionen anderer Männer: Harvey Whiteley, der Strippenzieher; Pat Donlon, am Rande des Ruins; Tyler Dewarr, der seinen Reichtum dem öffentlichen Dienst widmet; und Mitläufer wie Freddie Devanter. Durch Betsys unschuldige und leuchtende Liebe zu Ivor erleben wir den Schweiß, die Aufregung, den ungeheuerlichen Humor und das turbulente Drama einer politischen Kampagne im oberen Süden.
