Faith Books23
Window on the Square von Phyllis A. Whitney (Sehr gut, 1962, TB, 252 Seiten, Fawcett Crest)
Window on the Square von Phyllis A. Whitney (Sehr gut, 1962, TB, 252 Seiten, Fawcett Crest)
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DIE HANDLUNG SPIELT IM NEW YORK DER 1870ER JAHRE. Ein Brief ruft die junge Megan Kincaid in das Haus am Washington Square. In einem überraschenden Gespräch teilt ihr der Hausherr, Brandon Reid, mit, dass er wünscht, dass sie sich dem launischen, unausgeglichenen Jeremy widmet, Mrs. Reids Sohn aus ihrer früheren Ehe mit Brandons jüngerem Bruder Dwight. Die glänzende Karriere von Dwight Reid als New Yorker Bezirksstaatsanwalt war durch einen schockierenden und tragischen Unfall mit einer Waffe beendet worden – so hatten es die Zeitungen behauptet – durch die Hand desselben schuldgeplagten Kindes, damals sieben Jahre alt. Wider besseres Wissen nimmt Megan die Herausforderung an.
Von Anfang an fühlt sich Megan unwohl in dem Haus; sie spürt die Anwesenheit eines lauernden Bösen, mysteriöser emotionaler Unterströmungen, von Beziehungen, die nicht das sind, was sie scheinen. Sie weiß nicht, wem sie trauen soll – der hochmütigen, doch seltsam traurigen Schönheit, Leslie Reid, oder dem düsteren, faszinierenden Hausherrn, dessen warme Stimme seine kalte, ernste Art Lügen straft. Sie fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen, und ihre wachsende gegenseitige Anziehung wird von interessierten Mitgliedern des Haushalts aufmerksam registriert. Als Megan das Ausmaß ihrer eigenen Gefühle vollständig erkennt, weiß sie, dass sie nicht ehrenhaft im Hause Reid bleiben kann. Doch sie weiß auch, dass Jeremy, wenn sie geht, allein in der Welt zurückbleiben und unwiederbringlich verloren sein wird.
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